Google

Neuigkeiten von Google

  1. Über Google
  2. Neuigkeiten von Google
  3. Ankündigungen
  4. Ankündigung

“Etwas mehr Respekt für uns alle” - Leipziger Jugendliche auf Platz 1 bei 361 Grad Respekt auf YouTube

Hamburg, 18. April 2013 – Die Gewinner von “361 Grad Respekt - Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung” stehen fest. Vier Jugendliche aus Leipzig erhalten für ihren Beitrag den Hauptpreis: ein Privatkonzert des Pop-Duos Glasperlenspiel in ihrer Heimatstadt. Den zweiten Platz belegen Schüler der Dr. Eckart Schwerin Schule aus Hagenow bei Schwerin. Der dritte Platz geht an vier Jungs aus Mönchengladbach. Gymnasiasten aus Hamburg sind “Held(en) des Alltags”. Ausgezeichnet werden die Gewinner-Teams von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Innerhalb von rund acht Wochen haben die Teilnehmer über 400 Videos auf youtube.de/361grad eingereicht.

Die Erstplatzierten Diana (17 Jahre), Joanna (17), Jonas (16) und Leyla (17) aus Leipzig waren nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera aktiv. Über ihr Video sagen sie: “Respekt zeigt sich in allem, was wir tun. Wir selbst können etwas ändern und verbessern”. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: “‘Etwas mehr Respekt für uns alle’ regt mit seiner Ausgangsfrage ‘Was ist eigentlich Respekt?’ zum Nachdenken an. Ohne große Sound- und Schnitteffekte, aber durch zahlreiche in Szene gesetzte Alltagsbeispiele überzeugt die Botschaft des Films: ‘Handle in allen Lebenslagen und jedem gegenüber respektvoll!’”

Zwei angelnde Rentner und Gurken auf zwei Beinen – dass sich auch mit einer großen Portion Humor zu mehr Zivilcourage auffordern lässt, zeigen die Schüler Richard (13), Hannes (15), Leonhard (14) und Nele (15) der Dr. Eckart Schwerin Schule in Hagenow. “Vielen Dank an die Macher von ‘Beste Freunde’ für diesen humorvollen und zugleich kritischen Beitrag. Die Kreativität und Originalität in der Umsetzung stechen besonders hervor - das verdient den zweiten Platz”, ist sich die Jury einig. Die Jugendlichen dürfen einen Blick hinter die Kulissen der Online-Talkshow von YouTube-Star Christoph Krachten alias Clixoom werfen, der nationale und internationale Stars wie Tim Bendzko und Jason Statham mit Fragen löchert, und ihn bei einem Star-Interview begleiten.

“'Be smart, be tolerant - Ausgrenzung hat in unserer Gesellschaft keinen Platz'. Das machen die Drittplatzierten deutlich. Sie zeigen auf, wie viele Facetten von Diskriminierung es gibt”, so die Jury über den Beitrag “Wir sind bunt und das ist gut so” von Raphael (16), Kapilan (18), Marc (17) und Jona (13) aus Mönchengladbach. Damit die Jugendlichen ihr Filmtalent ausbauen können, erhalten sie technisch hochwertige “GoPro”-Kameras.

Da schon allein durch ihre Video-Beiträge für mehr Respekt alle 361 Grad Respekt-Teilnehmer kleine Helden des Alltags sind, entschied in der Sonderkategorie “Held des Alltags” das Los. Es fiel auf die Schüler des Gymnasiums Lerchenfeld in Hamburg. In ihrem Video fordern die Held(en) des Alltags mehr Respekt im Umgang mit Obdachlosen. Sie werden mit einer Reise nach London, einem Besuch der Produktionsräume des YouTube Creator Space und anschließender Sightseeing-Tour prämiert.

Sämtliche Gewinner hatte Glasperlenspiel via Videobotschaft auf YouTube bekannt gegeben.

361 Grad Respekt-Schirmherrin und Jurymitglied Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, unterstützt die Aktion bereits zum zweiten Mal. Sie ist begeistert von dem Einfallsreichtum der Jugendlichen: “Mich freut sehr, wie intensiv und ernsthaft sich die Teilnehmer mit dem Thema Respekt auseinandergesetzt haben und wie engagiert sie in den Wettbewerb gegangen sind. Mit ihren Videos haben sie einen Beitrag gegen Ausgrenzung und Diskriminierung geleistet – dafür möchte ich ihnen danken.”

Auch Mitjurorin Carolin Niemczyk, Sängerin von Glasperlenspiel, ist beeindruckt: “Die Botschaften kommen von Herzen, viel Zeit und Mühe wurde investiert. Es war nicht leicht, aus den vielen gelungenen Videos die besten zu bestimmen. Aber die Leipziger haben verdient gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf das Konzert und darauf, mit ihnen zu feiern.” Das Konzert findet am 30. Mai statt.

Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender des 361 Grad Respekt-Hauptpartners Techniker Krankenkasse und Jurymitglied sagt zu den Beiträgen: “Wir freuen uns, dass die Teilnehmer die unterschiedlichsten Facetten des Phänomens Ausgrenzung thematisiert haben. Jugendliche, aber auch Eltern und Erzieher müssen sich frühzeitig mit diesem Thema auseinandersetzen. Als Krankenkasse wissen wir: Prävention ist in der Regel dann erfolgreich, wenn man die Zielgruppen auf ihren Kanälen anspricht. Mit dem Videowettbewerb auf YouTube ist uns das gelungen.“

Dank der Unterstützung der Techniker Krankenkasse bleibt der YouTube-Kanal als dauerhafte Anlaufstelle rund um die Themen Respekt und Toleranz erhalten. 361 Grad Respekt-Initiator und Kanalbetreiber Jörn Menge von “Laut gegen Nazis” über das neue Konzept: “Wir wünschen uns, dass die Diskussion auf dem YouTube-Kanal lebhaft bleibt. Nutzer finden dort nicht nur großartige Videos, sondern auch Terminhinweise und Informationen zu allen Themen rund um Respekt und Toleranz, Anti-Nazi-Demonstrationen, Aktionstagen, spannenden gemeinnützigen Projekten und Vieles mehr.”

Sabine Frank, Leiterin für Jugendschutz und Medienkompetenz bei YouTubes Muttergesellschaft Google: “Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass sich Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen auf YouTube austauschen und miteinander diskutieren. 361 Grad Respekt ist uns daher eine Herzensangelegenheit.”

In 2009 von dem Verein "Laut gegen Nazis" ins Leben gerufen, fand der bundesweite Wettbewerb in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Die diesjährige Aktion startete Ende Januar 2013.

Zahlreiche institutionelle Partner und Prominente wie u.a. “Die Fantastischen Vier”, Marcell Jansen, Magdalena Neuner und Ulrich Wickert riefen in Videobotschaften dazu auf, sich filmisch mit (Cyber)-Mobbing, Homophobie, Diskriminierung, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen. Die Beiträge konnten wahlweise in den Kategorien “Musik”, “Sport”, “Sprache”, “Kunst”, “Politik/Gesellschaft” oder “Held des Alltags” eingereicht werden. Die Jury, bestehend aus den Unterstützern des Wettbewerbs, bewertete die Einreichungen nach Kriterien der kreativen Herangehensweise, der innovativen Idee und Umsetzung sowie der klaren Botschaft. Alle Gewinner erhalten neben ihren Preisen zudem Tickets für die Hurricane-, Southside- und Highfield-Festivals 2013 von der FKP Scorpio GmbH.

Die Gewinnervideos im Überblick

Über 361 Grad Respekt
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, startet „Laut gegen Nazis” mit Unterstützung von YouTube Anfang 2013 die dritte Initiative von „361 Grad Respekt - Der Jugendwettbewerb auf YouTube gegen Ausgrenzung“. Als weitere Partner engagieren sich die Amadeu Antonio Stiftung, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (DUK), die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), Jugendpresse Deutschland e.V., jugendschutz.net, die EU-Initiative „klicksafe“, die Aktion „MUT gegen rechte Gewalt“ und die bundesweite Aktion „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” sowie Spiesser. Prominente Paten und Unterstützer des Wettbewerbs sind Glasperlenspiel, Christoph Krachten alias Clixoom, Culcha Candela, Die Fantastischen Vier, Magdalena Neuner, Marcell Jansen, Peter Lohmeyer, Piotr Trochowski, Silbermond, Sportfreunde Stiller, Ulrich Wickert und 16bars.de. Zudem unterstützt die Techniker Krankenkasse die Aktion als Hauptpartner.

Jugendliche zwischen 13 und 25 Jahren konnten in einer der sechs Kategorien „Sprache”, „Musik”, „Sport”, „Kunst”, „Politik/Gesellschaft” und „Held des Alltags” ein Video auf www.youtube.de/361grad einreichen und ein Zeichen für mehr Respekt und ein tolerantes Miteinander setzen. Der Hauptgewinn ist ein Exklusivkonzert von Glasperlenspiel in dem Heimatort der Gewinner. Der YouTube-Kanal bleibt auch nach Wettbewerbsende eine Plattform für Diskussionen und bietet Informationen rund um Aktionsthemen wie (Cyber-)Mobbing oder Fremdenfeindlichkeit.