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eTowns 2014: Google und IW Köln zeichnen die digitalsten Städte Deutschlands aus

Hamburg, 7. Mai 2014 ‒ Google und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeichnen mit Unterstützung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes 2014 zum dritten Mal die digitalsten Städte der zehn deutschen Postleitzahlgebiete mit dem so genannten eTown-Award aus. eTowns sind diejenigen Städte, in denen die lokale Wirtschaft besonders stark auf das Internet setzt.

Die Auszeichnung steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Initiative “Weltweit Wachsen ‒ Deutschland exportiert online”, mit der Google und zahlreiche Partner die deutschen Unternehmen unterstützen wollen, das Internet zur Stärkung ihrer Export-Aktivitäten einzusetzen. Der eTown Award 2014 stellt daher die Internationalisierung der deutschen Unternehmen in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, in welcher deutschen Stadt das Internet von Unternehmen am intensivsten für ihre internationalen Aktivitäten genutzt wird.

Ermittelt wurde die digitalste und dabei internationalste Stadt in jeder Postleitzahlenregion auf Basis des internationalen eTown-Index. Hierfür hat das IW Köln Nutzungszahlen von Googles Online-Marketing-Plattform AdWords ausgewertet und eine Unternehmensbefragung in den deutschen Städten durchgeführt.

Die folgenden zehn Städte sind die eTowns 2014:

Cottbus (PLZ-Gebiet 0)
Berlin (PLZ-Gebiet 1)
Bremen (PLZ-Gebiet 2)
Salzgitter (PLZ-Gebiet 3)
Essen (PLZ-Gebiet 4)
Hamm (PLZ-Gebiet 5)
Heidelberg (PLZ-Gebiet 6)
Karlsruhe (PLZ-Gebiet 7)
Augsburg (PLZ-Gebiet 8)
Coburg (PLZ-Gebiet 9)

Betriebe in diesen zehn Städten nutzen das Internet am intensivsten für ihre internationalen Geschäfte. Gemeinsam mit Partnern veranstaltet Google in jeder Gewinnerstadt eine Preisübergabe und anschließende Workshops für Unternehmen der jeweiligen Region. In den Workshops erfahren lokale Betriebe, wie sie sich internationaler aufstellen können, indem sie das Potenzial des Internets für ihren Geschäftserfolg nutzen. Sie erfahren, wie sie attraktive Absatzmärkte identifizieren, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zielländern aussehen oder auch wie internationale Logistikprozesse und Zahlungsabwicklungen funktionieren. Ebenfalls thematisiert werden der richtige Einsatz von Online-Marketing und die Übersetzung der Website in die Sprache des Ziellandes.

„Unsere neue Studie ‘Export Digital’ hat gezeigt, dass viele deutsche Unternehmen das große Potenzial, das ihnen das Internet bietet, noch intensiver für sich nutzen könnten. Diese zehn Städte haben Vorbildcharakter, denn ihre Wirtschaft setzt zur Internationalisierung stärker auf das Internet als die Unternehmen in anderen Städten”, stellt Dr. Roman Berthenrath, Leiter Gutachten und Analysen, Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult, fest.

„Mit ‘Weltweit Wachsen’ wollen wir helfen, Online- und Export-Know-how miteinander zu verzahnen, um so eine ganz neue Generation von Online-Exporteuren hervorzubringen. Die Unternehmen in den zehn eTowns haben diese Verzahnung bereits besonders gut geschafft”, ergänzt Lutz Behrendt, Industry Leader Retail, Google Deutschland.

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des DStGB: "Deutschlands Exportstärke hängt in Zukunft auch vom Grad der Digitalisierung ab. Das betrifft die Organisation und die Produkte der Unternehmen gleichermaßen. Auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur muss vorhanden sein. Die eTown-Städte 2014 geben vielen Kommunen Ansporn."