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eTowns 2015: Deutschlands Städte und Regionen auf dem digitalen Vormarsch

Erstmals konnten Bürger und Unternehmen mitentscheiden, welche Städte ausgezeichnet werden

Berlin, 27. Mai 2015 ‒ Google und das IW Köln zeichnen mit der Unterstützung des Deutschen Städte­- und Gemeindebundes auch 2015 wieder die digitalsten Städte der zehn deutschen Postleitzahlgebiete mit dem eTown Award aus. Der eTown Award 2015 stellt dabei die Internationalisierung der deutschen Unternehmen in den Mittelpunkt. Er widmet sich der Frage, in welchen deutschen Städten das Internet von lokalen Unternehmen am intensivsten für das internationale Geschäft genutzt wird. Dabei wird zum einen das vorhandene Digitalisierungsniveau der Wirtschaft durch eine Unternehmensumfrage des IW Köln gemessen, zum anderen die Digitalisierungsdynamik anhand von Kennzahlen aus Googles Werbesystem AdWords. Neu in diesem Jahr: Auch Bürger und Betriebe selbst konnten bis zum 31. März 2015 ihre digitalen Erfolgsgeschichten auf der “Weltweit Wachsen”-Website einreichen und so die eTowns-Ermittlung mitbestimmen.
Die folgenden zehn Städte und Landkreise ‒ in der Reihenfolge der Postleitzahlgebiete ‒ sind die eTowns 2015:
Dresden (PLZ-Gebiet 0)
Schwerin (PLZ-Gebiet 1)
Landkreis Harburg (PLZ-Gebiet 2)
Bielefeld (PLZ-Gebiet 3)
Düsseldorf (PLZ-Gebiet 4)
Koblenz (PLZ-Gebiet 5)
Frankfurt am Main (PLZ-Gebiet 6)
Landau in der Pfalz (PLZ-Gebiet 7)
Landkreis Oberallgäu (PLZ-Gebiet 8)
Neumarkt i.d. Oberpfalz (PLZ-Gebiet 9)

"Viele deutsche Unternehmen haben erkannt, dass die Zukunft des Exports im Internet liegt ‒ die eTowns 2015 sind dafür das beste Beispiel. Sie zeigen, welch großes digitales Potenzial Deutschlands Städte und Landkreise haben," erklärt Philipp Justus, Vice President, Google Deutschland.

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, ergänzt: “Die Digitalisierung ist für Deutschlands Städte und Gemeinden ein entscheidender Standortfaktor, genauso wichtig wie Strom, Straßen und Wasser. Unsere Investitionen in die digitale Infrastruktur müssen erheblich verstärkt werden.”
Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des IW Köln: “Knapp 200 Milliarden Euro ihres Exportumsatzes erwirtschafteten deutsche Unternehmen bereits 2012 mithilfe des Internets. Für die kommenden Jahre erwarten die Firmen, dass das Internet ihren Umsatz weiter befeuern wird. Dafür müssen sie sich allerdings den immer neuen digitalen Herausforderungen stellen – und ihre Standorte müssen die passende Infrastruktur bereitstellen.“

Methodik der eTowns-Ermittlung
Um die digitalste und gleichzeitig internationalste Stadt in jeder Postleitzahlregion zu ermitteln, wird der internationale eTown-Index erstellt. Er speist sich aus zwei Quellen: Zum einen werden die Nutzungszahlen von Googles Online-Marketing-Plattform AdWords ausgewertet. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) führt außerdem eine Umfrage in deutschen Unternehmen aller Postleitzahlgebiete durch. Hierbei werden die Betriebe nach der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells in einzelnen Bereichen sowie nach der Bedeutung des Internets für ihre Auslandsaktivitäten befragt. Die Anzahl der Erfolgsgeschichten aus Deutschlands Regionen, die im Frühjahr 2015 gesammelt wurden, ist darüber hinaus in die Ermittlung der eTowns 2015 eingeflossen.