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Google sucht Deutschlands „digitale Helfer“

4-Millionen-Euro-Förderprogramm für Vereine und gemeinnützige Organisationen

Berlin, 22. September 2015 – Von der Freiwilligen Feuerwehr bis zum Fußballverein ‒ ehrenamtliche Mitarbeiter sind wichtige Stützen unserer Gesellschaft, rund 23 Millionen Deutsche helfen freiwillig in Organisationen und Vereinen. Um das Engagement all jener Menschen zu unterstützen, haben Google sowie seine Partner betterplace.org und Ashoka heute die „Google Impact Challenge” gestartet. Bei dieser Mischung aus Trainingsprogramm und Wettbewerb können gemeinnützige Organisationen mit innovativen und/oder digitalen Projekten teilnehmen.

Erste Ideen können in der Zeit vom 22. September bis zum 18. Oktober 2015 auf der Webseite g.co/EureIdee eingereicht werden. Über die Vergabe der Gewinne entscheidet die Bevölkerung via Internet sowie eine prominente Expertenjury. Dieser gehören unter anderem Stefanie Graf, Welttorhüter Manuel Neuer und die Wirtschaftsexpertin Ann-Kristin Achleitner an. Die Schirmherrschaft übernimmt Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bei der Abschlussveranstaltung am 25. Februar 2016 werden 100 lokale oder regionale Gewinner mit je 10.000 Euro prämiert. Neun größere „Leuchtturm-Projekte“ erhalten je 250.000 Euro, auf den Hauptpreis entfallen sogar 500.000 Euro. Insgesamt schüttet Google.org rund 4 Millionen Euro an Preisgeldern aus.

„Ich freue mich sehr, dass wir in Deutschland etwas Neues ausprobieren: Zum ersten Mal werden wir neben großen Organisationen auch hunderte von kleinen Vereinen vor Ort ansprechen. Ich bin sehr auf all die großen und kleinen Ideen gespannt, mit denen die Teilnehmer ihre Gemeinschaft ein Stück besser machen.“ (Jacquelline Fuller, Google.org)

An wen richtet sich der Wettbewerb?

Jeder dritte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Doch nur wenige nutzen dabei die Möglichkeiten des Internets und anderer digitaler Dienste. Hier setzt die „Google Impact Challenge“ an und sucht nach den „digitalen Helfern” in den Vereinen. Gemeint sind engagierte Freiwillige, die gerne Neues ausprobieren, um ihre Gemeinschaft zu unterstützen, sei es im Sport, in der Kultur oder in sozialen Einrichtungen.

Konkret können sich teilnehmende Organisationen in zwei Kategorien bewerben:

  1. Lokale Projekte: Gesucht sind hier explizit auch kleine Ideen aus Vereinen und Organisationen, die lokale oder regionale Wirkung entfalten. Beispiele wären eine verbesserte Webseite, ein neuer YouTube-Kanal oder eine einfache App. Insgesamt werden 100 lokale Projekte mit je 10.000 Euro ausgezeichnet.

  1. „Leuchtturm-Projekte“: Hier geht es um ambitionierte, größere Ideen, die nach Realisierung überregional oder bundesweit zum Einsatz kommen. Bewerber in dieser Kategorie sollten über die dafür nötigen Erfahrungen und Strukturen verfügen. Neun von ihnen können ein Preisgeld von 250.000 Euro, der Gesamtsieger sogar 500.000 Euro gewinnen.

Zur Auswahl und Entwicklung ihrer Projektideen können alle Teilnehmer, klein wie groß, auf ein von Google in Kooperation mit seinen Partnern entwickeltes Trainingsprogramm zurückgreifen. Als gemeinnützige Online-Spendenplattform bringt betterplace.org langjährige Erfahrung mit digitalen Formaten für soziale Organisationen in den Wettbewerb ein. Die Teilnehmer bekommen Tipps zur Entwicklung und Umsetzung ihrer digitalen Projekte an die Hand, zum Beispiel zu den Themen Fundraising und Kommunikation. Die Unterstützung kommt allen interessierten Organisationen zu Gute, nicht nur den Gewinnern.

Ashoka wird sein Netzwerk aktivieren, um insbesondere „Leuchtturm-Projekte“ zu finden, die eine breite gesellschaftliche Wirkung entfalten.

Daneben wird die Google Impact Challenge von „Children for Tomorrow“, der „Manuel Neuer Kids Foundation“, der „Aktion Mensch“ sowie „Land der Ideen“ unterstützt.

Ablauf


Expertenjury