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Ein digitaler Zugang zu Musik, Oper und Tanz – Performing Arts im Google Cultural Institute

Berlin, 1. Dezember 2015 – Zusammen mit weltweit renommierten Opern-, Konzert- und Schauspielhäusern präsentiert das Google Cultural Institute ab sofort einzigartige interaktive Erlebnisse aus Musik, Oper, Tanz und Schauspiel. Teil dieses neuen Projektes mit dem Namen „Performing Arts“ sind 60 Institutionen aus 20 Ländern. Partner wie die Berliner Philharmoniker, das Fundação Theatro Municipal de São Paulo in Brasilien, die Opéra National de Paris (Palais Garnier) in Frankreich, die Royal Shakespeare Company in Großbritannien und die Carnegie Hall in den USA präsentieren sich hierbei unter g.co/performingarts Millionen von Menschen durch 360-Grad-Videos, interaktive Geschichten, Bildergalerien, Backstage-Eindrücke und Street-View-Touren.

Wer die Berliner Philharmonie erkunden möchte, den laden Indoor-Street-View-Aufnahmen zu einem Rundgang durch die eindrucksvollen Konzertsäle sowie über die Bühnen des Konzerthauses ein. Für die Öffentlichkeit bisher verschlossene Räume wie beispielsweise das Tonstudio werden durch hochauflösende Panorama-Aufnahmen erstmalig einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Zu den Highlights der Partnerschaft zwischen den Berliner Philharmonikern und dem Google Cultural Institute zählen außerdem aufwendige 360-Grad-Videos. Dank dieser können Nutzer einen Auszug aus Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie, dirigiert von Sir Simon Rattle, sowohl aus verschiedenen Positionen als auch immersiv aus der Perspektive des Orchesters erleben. Zusätzlich haben die Nutzer die Möglichkeit, bei einer Probe dabei zu sein, um so einen sonst verborgenen Teil der täglichen Arbeit der Philharmoniker mitzuerleben. Für diejenigen, die mehr über die Geschichte und ausgewählte Projekte der Berliner Philharmoniker erfahren möchten, hat die Philharmonie vertiefende digitale Ausstellungen kuratiert. Alle Inhalte sind unter goo.gl/uKfVyu ab sofort abrufbar.

Auch die Deutsche Staatsoper Berlin ist Teil der „Performing Arts“ und zählt mit ihrer über 270-jährigen Geschichte zu den traditionsreichsten Bühnen des Projektes. Von barocken Aufführungen bis hin zu zeitgenössischen Inszenierungen ‒ unter goo.gl/1HTLf5 stehen Online-Besuchern einzigartige Aufnahmen der aufwendigen Produktionen sowie Indoor-Street-View-Aufnahmen des derzeit im Umbau befindlichen Opernhauses zur Verfügung.

In seiner Eingangsrede betont Eric Schmidt, Executive Chairman Alphabet Inc.: „Das Google Cultural Institute hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Zugang zu Kultur zu schaffen, sie zu bewahren und zu fördern ‒ und zwar dadurch, dass es seine Partner dabei unterstützt, das Beste aus technologischen Möglichkeiten zu machen. Die Berliner Philharmoniker haben schon immer nach Höchstleistungen gestrebt und gleichzeitig unternehmerisch gehandelt. Sie haben stets neue Möglichkeiten genutzt, um mit Hilfe des Digitalen verschiedenartige Ausdruckswege zu erschließen. Auch der heutige Tag ist der beste Beweis dafür, da das Neue und Moderne – und in unserem Fall das Digitale – zusammenkommen.“

Olaf Maninger, Solo-Cellist und Medienvorstand der Berliner Philharmoniker: „Die Berliner Philharmoniker nutzen seit langem die digitalen Medien – von unserer Digital Concert Hall bis zu den sozialen Netzwerken. Damit sprechen wir weltweit sowohl die Freunde des Orchesters an als auch ganz junge Menschen, die die klassische Musik erst für sich entdecken. Wir freuen uns sehr, nun auch im Google Cultural Institute präsent zu sein und dass dank der enormen Reichweite von Google noch mehr Musikfreunde unsere Arbeit kennenlernen können.“

Amit Sood, Direktor des Google Cultural Institute: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit so vielen weltweit renommierten Opern-, Konzert- und Schauspielhäusern, um das Beste aus Drama, Tanz, Musik und Oper zeigen zu können. All das haben wir zum ersten Mal an einem einzigen virtuellen Ort zusammengeführt. Es ist unser Ziel, darstellende Künste für jedermann zugänglich zu machen, Neugierde zu wecken und einen Zugang zu Details zu ermöglichen, die nicht einmal Fans je zuvor gesehen haben.“


Über die Berliner Philharmoniker
Die 1882 gegründeten Berliner Philharmoniker zählen zu den bedeutendsten Klangkörpern der Welt. Berühmte Chefdirigenten wie Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Claudio Abbado prägten die Geschichte des Orchesters. 2002 übernahm Sir Simon Rattle die Leitung. Mit seinem Amtsantritt wurde mit Unterstützung der Deutschen Bank das Education-Programm ins Leben gerufen. 2009 startete ein weiteres innovatives Projekt: die Digital Concert Hall, die die Konzerte des Orchesters live im Internet präsentiert.

Über das Google Cultural Institute
Seit 2011 ermöglicht das Google Cultural Institute in enger Zusammenarbeit mit weltweit über 900 Museen, Stiftungen und Archiven, wie dem Deutschen Museum München oder dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf, einen digitalen Zugang zu Kunstwerken, Fotos, Manuskripten und anderen kulturellen Dokumenten. Damit sorgt es für die Bewahrung von Kunst- und Kulturschätzen und macht diese jetzt und in Zukunft für ein größtmögliches Publikum erlebbar.