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„Mobile Retter“ gewinnen Google Impact Challenge

Förderwettbewerb für gemeinnützige Organisationen endet mit Siegerehrung in Berlin




Berlin, 26. Februar 2016 – Fünf Monate Wettbewerb, über 2.200 Teilnehmer, über 700.000 abgegebene Stimmen ‒ nun stehen die Gewinner der ersten „Google Impact Challenge“ in Deutschland fest. Gesamtsieger in der Kategorie „Leuchtturm-Projekt“ sind die „Mobilen Retter“ aus Rheda-Wiedenbrück. Das smartphone-basierte System sorgt dafür, dass qualifizierte Ersthelfer schneller am Einsatzort eintreffen und somit Leben retten können. Die Idee erhielt bei der Online-Abstimmung die meisten Stimmen und kann sich über ein Fördergeld von 500.000 Euro freuen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die App „Draußenkinder Hilfefinder“  von Karuna aus Berlin sowie „Kiron“, die Online-Hochschule für Flüchtlinge. Diese beiden sowie sieben weitere Initiativen mit bundesweiter Bedeutung erhalten jeweils 250.000 Euro zur Umsetzung ihrer Ideen.  Die Liste der Gewinner in der Kategorie “Leuchtturm-Projekte” finden Sie hier.

In der Kategorie „Lokale Projekte“ konnten das Jugendorchester Havixbeck, das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar aus Olpe und die Plattform „Ich wünsch es Dir“  für schwerkranke Kinder die meisten Stimmen für sich verbuchen. Insgesamt erhielten 100 kleinere Vereine und Organisationen jeweils 10.000 Euro Fördergeld, 100 weitere bekamen 1.000 Euro. Die Liste der Gewinner in der Kategorie “Lokale Projekte” finden Sie hier.

Über 400 Gäste aus Politik und Gesellschaft feierten die Sieger am Donnerstagabend im Berliner Café Moskau ‒ im Beisein von Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles sowie Jacquelline Fuller, Direktorin Google. org. Die 110 ausgezeichneten Projekte freuten sich neben den Fördergeldern in Höhe von fast 4 Millionen Euro auch über die ideelle Unterstützung durch die Partner Google, betterplace.org und Ashoka. Die „Leuchtturm-Projekte“ werden überdies bei der weiteren Umsetzung ihrer Ideen mit Coaching und Mentoring unterstützt.

„Von der App für Ersthelfer über eine Online-Beratung für Flüchtlinge oder eine Crowdsourcing-Plattform für öffentliche Obstbäume ‒ die Projektideen haben uns durch ihre große Bandbreite beeindruckt. Besonders inspiriert haben uns die lokalen Vereine und Organisationen in ganz Deutschland, die ihre innovativen Ideen, die einen positiven Einfluss auf ihre Gemeinschaft haben sollen, mit uns geteilt haben”, zeigte sich Jacquelline Fuller, Direktorin von Google.org, begeistert von der Vielfalt der Projekte.

„Was wir in Deutschland brauchen ‒ heute vielleicht sogar mehr als je zuvor ‒ sind Bürgerinnen und Bürger, die sich sozial engagieren. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Google Impact Challenge leisten einen sehr wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft, der in Zahlen kaum zu bemessen ist. Umso wichtiger ist es, dass Initiativen wie die Google Impact Challenge sie in ihrem Wirken unterstützen“, so Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles.

Google hatte am 22. September 2015 mit seinen Partnern betterplace.org und Ashoka die „Google Impact Challenge“ gestartet. Bei dieser Mischung aus Trainingsprogramm und Wettbewerb konnte jede gemeinnützige Organisation mit innovativen oder digitalen Projekten teilnehmen. Insgesamt waren über 2.200 Bewerbungen eingegangen. Eine Expertenjury, bestehend neben anderen aus Stefanie Graf, Manuel Neuer, Gesche Joost und Ann-Kristin Achleitner und unterstützt von der Schirmherrin des Projektes, Bundesministerin Manuela Schwesig, bestimmte unter anderem die zehn „Leuchtturm-Projekte“.

Via Onlinevoting sowie offline am Berliner Hauptbahnhof wählten die Bürger die hundert besten lokalen Projekte sowie den Gesamtgewinner in der „Leuchtturm“-Kategorie. Von den Finalisten stammen die meisten Projekte aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Berlin, Baden-Württemberg und Bayern. Inhaltlich beschäftigen sich die große Mehrzahl der Einreichungen mit dem Themengebiet „Bildung und Jugendförderung“. „Integration“, „Soziale Dienste“ sowie „Natur, Umweltschutz und Energie“ folgen auf den Plätzen.

Weitere Statements

„Mich hat vor allem die Vielfalt der Projekte beeindruckt, von Bildung und Integration über soziale Dienste bis Kultur und Umweltschutz. Wir freuen uns, dass wir hier ein Zeichen für innovative Lösungen, gerade auch in der ehrenamtlichen Arbeit, setzen konnten.” (Philipp Justus, Vice President, Google Deutschland, Österreich, Schweiz & Zentral- und Osteuropa)

„Die Google Impact Challenge ist ein vorbildlicher Preis: Große finanzielle und inhaltliche Förderung, transparenter Prozess mit Experten und Öffentlichkeit.“ (Felix Oldenburg, Ashoka)

„Mit großer Freude habe ich die Kreativität und Vielfalt der bei der Challenge eingereichten Projektideen gesehen. Die Gewinner haben nun die Chance, eine neue Generation digital-sozialer Innovationen in die Tat umzusetzen, und so dem Gemeinwohl noch besser dienen zu können.“ (Dr. Joana Breidenbach, Mitgründerin von betterplace.org und Mitglied des Aufsichtsrats der gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft)

Kontakt
Presse-Team Google Deutschland                  
a+o Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH          
Tel: +49 040 43 29 44 13                  
E-Mail: google@a-und-o.com                  

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Dr. Ralf Bremer
Tel: +49 030 303 98 63 58
E-Mail: rbremer@google.com

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Google.org ist der philantrophische Ableger von Google. Er sucht und fördert beständig innovative Ansätze, um große globale Herausforderungen anzugehen. Wir entwickeln und investieren in Ideen und Menschen, die helfen, Wissen und Know-How zu drängenden Fragen der Menschheit zugänglich zu machen. Unsere Themen reichen von Armutsbekämpfung über Gesundheit bis zu Bildung. Weitere Informationen auf www.google.org.


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Ashoka ist das globale Netzwerk der dreitausend führenden Social Entrepreneurs – Gründerinnen und Gründern innovativer sozialer Organisationen, Unternehmen und Bewegungen. Gemeinsam mit ihnen und mit unternehmerischen Unterstützerinnen und Unterstützern arbeitet Ashoka für einen wettbewerbsfähigen Sozialsektor und eine Welt, in der jeder sich ermutigt und unterstützt fühlt, gesellschaftlichen Wandel selbst zu gestalten.